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Kurdistanhilfe e.V.

Für den Wiederaufbau der Krankenstation von Heyva-Sor in Kobanè

Spenden an:

 

Kurdistan Hilfe e.V.

Hamburger Sparkasse

IBAN: DE40 2005 0550 1049 2227 04

Stichwort: Rojava

Die Kurdistan-Hilfe ist ein gemeinnütziger Verein. Spendenquittungen werden - wenn Sie Ihre Anschrift auf dem Überweisungsträger angeben - Ende des Jahres ausgestellt.

Rojava_(Westkurdistan)
Rojava_(Westkurdistan)

Für eine demokratische Alternative In Syrien!

Die autonomen Kantone in Rojava (Westkurdistan) brauchen
unsere Unterstützung!

Die Revolution in Rojava Westkurdistan/Nordostsyrien ist von vielen Seiten bedroht: die kurdische Bevölkerung setzt sich in Syrien seit Beginn des Bürgerkrieges im Jahr 2011 intensiv für Frieden sowie den Aufbau einer demokratischen und gleichberechtigten Gesellschaft ein. Sowohl das syrische Regime selbst als auch Dschihadisten aus aller Welt,
verhindern, dass humanitäre Hilfsmittel und lebenswichtige Ressourcen (Lebensmittel, Öl, Gas, Wasser, Medikamente ungehindert die Region erreichen können;

Neben einem Embargo gegen die kurdische Bevölkerung durch die Anrainerstaaten
kornrnt es vielfach zu direkten militärischen Angriffen. Hierbei wird auch vor humanitären Hilfseinrichtungen wie dem kurdischen rotem Halbmond (Heyva Sor a Kurd) ln Kobani (Ain al-Arab) nicht Halt gemacht.

Die autonomen Kantone in Rojava (Westkurdistan) brauchen unsere Unterstützung!
Die autonomen Kantone in Rojava (Westkurdistan) brauchen unsere Unterstützung!

Deshalb ist es notwendig, direkt vor Ort Projekte zu ünterstützen.

Durch einen militärischen Angriff wurde die Krankenstation der Zentrale in Kabani zerstört. Bei dem Angriff kamen mehrere Mitarbeiter des kurdischen Roten Halbmonds, ums
Leben. Die Stelle ist heute eine Ruine

Wir die Kurdistan Hilfe e. V. wollen durch Spenden direkte Hilfe leisten, damit die Station der Heyva Sor a Kurd wieder aufgebaut werden kann. Dafür brauchen wir Eure Unterstützung!

Das Zentrum soll wieder in Selbstverwaltung aufgebaut und geführt werden. Es soll ein großer Bau mit sieben Räumen (Behandlungs-. Arzt-, Büro-, Depoträume) und einem großen Versammlungssaal aufgebaut und mit medizinischen und anderen technischen Geräten, sowie Fahrzeugen ausgestattet werden. Dort werden etwa zwanzig kurdische Frauen und Männer gemeinsam arbeiten und die Bevölkerung wieder sozial und medizinisch versorgen können.

Hierfür brauchen wir dringend Euro finanzielle Unterstützung.

Mit Eurer direkten Unterstützung leisten wir unseren Beitrag für ein Erstarken der demokratischen Strukturen in einem mörderischen Krieg.

Wir erklären uns solidarisch mit den Menschen in Rojava und fordern die Beendigung des Embargos, den freien Zugang humanitärer Hilfen, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.

Wir fordern die Beendigung jeglicher Waffenlieferungen aus der Türkei, um die Massaker und Menschenrechtsverstöße der Al-Qaida-Gruppen zu beenden.

Weitere Informationen auf der Internetseite Kurdistanhilfe.de oder dem Blog rojavasolidaritaet.blogsport.de |  Kontakt: rojavasolidaritaet@riseup.net

Liebe Freundinnen und Freunde!

Die Kurdistanhilfe wurde 1992 gegründet und ist seither als gemeinnütziger Verein beim Vereinsregister Hamburg eingetragen.

Der Gründungsimpuls entstand aus der ersten Delegationsreise in die kurdischen Gebiete der Türkei, damals auf Einladung der Ölarbeiter- und Chemiegewerkschaft Petrol Is in Batman.

Batman ist eine eine halbe Million Einwohner zählende, von der Ölförderung und -Rafffinerie geprägte Großstadt , zwei Autostunden in südöstlicher Richtung entfernt von Diyarbakir, der sog. heimlichen Hauptstadt Kurdistans.

Damals galt Batman als gefährlichste Stadt der Türkei, weil dort in der ersten Hälfte der 90er Jahre mehrere hundert Menschen von «unbekannten Tätern» aus Kreisen des Geheimdienstes ermordet wurden. Die Opfer waren Menschenrechtsaktivisten, Journalisten, Bürgermeister, Gewerkschafter, aber auch Zeitungsverkäufer, Kleinbauern und Arbeiter. Am bekanntesten ist die auf offener Straße erfolgte und nie gesühnte Erschießung des kurdischen Parlamentabgeordneten Mehmet Sincar, der mit einer Untersuchungskommission nach Batman gefahren war.

In dieser Situation beschlossen Teilnehmer/innen aus dem Kreis der ersten Hamburger Delegation, Geld für einen Notarztwagen zu sammeln und diesen zur Versorgung der ländlichen Bevölkerung nach Batman zu schicken.

Das Projekt wurde mit sehr viel Elan begonnen, ließ sich jedoch nicht umsetzen, da die türkische Armee dazu überging, die nicht zur Kollaboration bereiten Dörfer auch und besonders in der weiteren Umgebung von Batman zu entvölkern und zu zerstören. Insgesamt 4000 Dörfer fielen dieser Strategie der verbrannten Erde zum Opfer. Mehrere Millionen Menschen wurden zu Flüchtlingen.

Die nun offiziell begründete Kurdistan-Hilfe trug der sich verschärfenden Situation Rechnung und stellte sog. Notfallkoffer für die medizinische Grundversorgung Kranker und Verletzter zusammen und schaffte sie unter erheblichen logistischen Schwierigkeiten nach Kurdistan.

Des weiteren wurden jährliche Delegationsreisen mit meistens gut einem Dutzend Teilnehmern/innen im März, zur Zeit des kurdischen Neujahrsfestes Newroz, in nahezu alle kurdischen Städte innerhalb der Türkei organisiert.

Diese Delegationen standen unter der Schirmherrschaft verschiedener Gewerkschaften (der GEW und den Quellgewerkschaften von ver.di — der HBV, der ÖTV und der IG Medien), der Humanistischen Union, der Nordelbischen Kirche und verschiedenen Parteien (zu Beginn noch der GAL, dann dem Regenbogen, dem SSW - der Partei der dänischen und friesischen Minderheit in Schleswig-Holstein und in den vergangenen Jahren zunächst der PDS und dann DIR LINKEN). 2010 beteiligten sich der Hamburger Bundestagsabgeordnete Jan van Aken, der Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft Norbert Hackbusch sowie der Kieler Landtagsabgeordnete Björn Thoroe an der Reise.

Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten bestand in der Beteiligung an der weltweiten Kampagne gegen den Bau des Ilisu-Staudamms mit der Folge der Versenkung und unwiederbringlichen Zerstörung der zehntausend Jahre alten Stadt Hasankeyf am Tigris, nicht weit entfernt von Batman. Betroffen wäre allerdings nicht nur das kulturhistorisch einzigartige Weltkulturerbe, sondern auch das gesamte ökosystem des Tigris und die Heimat und Existenzgrundlage der Bewohner/innen von 120 Dörfern. Diese mit vielfältigen phantasievollen Aktionen betriebene Kampagne hat vielleicht dazu beigetragen, dass Deutschland und die Schweiz mit ihren Bürgschaften für den geplanten Mega-Staudammbau ausgestiegen sind. Ob dies das Projekt letztlich nachhaltig verhindern wird, bleibt abzuwarten.

Als aktuellstes Projekt stellt sich jetzt die Finanzierung eines Ärztinnenwagens für die Kandil-Berge in Süd-Kurdistan (Nordirak). Hierzu verweisen wir auf die gesonderte Projektbeschreibung.

Was können Sie tun?

Geld spenden, zweckgebunden für den Ärztinnenwagen, oder allgemein für Veranstaltungen mit Gästen aus Kurdistan und deren Dolmetschern/innen. Teilnehmen an diesen Veranstaltungen, den jährlichen Delegationsreisen und Demonstrationen unter dem Motto Frieden und ein Recht auf Selbstbestimmung für Kurdistan und das kurdische Volk.