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Kurdistanhilfe e.V.

- avahi -

Solidarity Construction Rojava

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Seit 2012 wird in der Region Rojava in Nordsyrien das Gesellschaftsmodell des selbstverwalteten demokratischen Konföderalismus erprobt. Zu den Grundlagen dieser Gesellschaft zählen unter anderem die Befreiung und Gleichstellung der Frauen, die nicht nur in bewaffneten Einheiten der YPJ kämpfen sondern auch den alltäglichen Kampf gegen patriarchale Strukturen führen müssen. Zusammen mit dem WJAR, der Stiftung freier Frauen Rojavas möchten wir die Menschen vor Ort mit dem Bau eines Gemeinschaftszentrums unterstützen, ein Projekt, das sich nur aus Spendengeldern finanzieren soll.

Daher brauchen wir auch deinen Beitrag. So kannst du uns unterstützen.

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Organisiere eine Soliparty, ein Konzert oder eine Infoveranstaltung. Stelle Spendendosen auf, sammle im Freund*innenkreis, leier deinem örtlichen ASTA Geld aus den Rippen, spende einen Tag deiner Lohnarbeit, schnorre deine reichen Eltern und Verwandten an, ...

Seit Jahren herrscht Krieg in Syrien. Dieser forderte vor allem in der Zivilbevölkerung unzählige Opfer. Millionen Menschen sind auf der Flucht, Wohn- häuser und Infrastruktur wurden zerstört. Im Sommer 2012 gelang es der überwiegend kurdischen Bevölkerung von Nordsyrien am Rande des Bürgerkrieges eine regionale Selbstverwaltung auszurufen: Rojava

Seitdem wird in Rojava das Gesellschaftsmodell des Demokratischen Konföderalismus erprobt, welches sowohl für den mittleren Osten ein Vorbild sein kann, als auch weltweit neue Hoffnung und Perspektiven entstehen lässt.

Die Projektidee einer solidarischen Baustelle entstand aus der Frage, was wir als (überwiegend) Handwerker*innen an Unterstützung für dieses Gesellschaftsmodell leisten können. Wir sind Menschen, die wie die Freund*innen vor Ort für die Idee einer befreiten und gleichberechtigten Gesellschaft einstehen und an der Umsetzung dieser Idee mitwirken.

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Kollektivbaustelle in Rojava

Wir arbeiten mit WJAR, der Stiftung freier Frauen Rojavas zusammen, welche den Aufbau von Kindergärten, Vorschulen, Gesundheitszentren und Bildungseinrichtungen sowie Kooperativen für Frauen unterstützt. Die 2014 gegründete Stiftung ist unser Kontakt zur Frauenbewegung und Partnerin in der Planung und Umsetzung von Bauprojekten in Rojava.

Im Zentrum der Gesellschaft von Rojava steht eine basisdemokratische Selbstverwaltung. Die Grundlagen dieser Selbstverwaltung sind die freie Entfaltung und Gleichberechtigung aller Individuen und Bevölkerungsgruppen, ökologische Nachhaltigkeit und der Aufbau kollektiver, solidarischer Strukturen.

Die Befreiung und Gleichstellung der Frauen ist zentraler Bestandteil dieser Organisierung. Viele Frauen kämpfen in bewaffneten Einheiten der YPJ gegen Daesh, den sog. “IS”. Die Selbstorganisierung und das Erheben der Stimme gegen Ungleichbehandlung durch Männer und Institutionen ist zusätzlich ihr alltäglicher Kampf gegen patriarchale Strukturen. Politische und soziale Auseinandersetzung sowie gegenseitige Bildung sind ein Grundstein ihrer Emanzipation, dafür braucht es Räume.

Deshalb wollen wir die Frauenbewegung mit dem Bau eines Gemeinschaftszentrums unterstützen

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Die Selbstverwaltung in Rojava wird von vielen Seiten aktiv bekämpft. Darüber hinaus sind die Grenzen zum Irak und in die Türkei durch ein Embargo weitgehend geschlossen. Es fehlt hier an lebensnotwendigen Gütern wie Medizin und Nahrungsmitteln. Der (Wieder)aufbau ist durch die Grenzschließungen massiv erschwert. Wir planen daher ein Gebäude, welches aus regional verfügbaren Materialien gebaut, gemeinschaftlich genutzt werden kann und Teil der öffentlichen Infrastruktur ist. Das Ziel der Kollektivbaustelle ist zum einen das konkrete Gebäude und zum anderen einen gegenseitigen Austausch zu ermöglichen, sowie den Grundstein für weitere Bauvorhaben zu legen. Wir sehen es daher als wesentlichen Bestandteil des Projektes an, dass das Bauvorhaben mit den Akteur*innen vor Ort geplant, ausgeführt und so an bestehende Bedürfnisse angepasst wird.

Wir verstehen uns als Menschen die ihren Beitrag dazu leisten, dass alternative Formen des Zusammenlebens, des solidarischen und ökologischen Handelns sowie libertärer Gesellschaftsstrukturen Verbreitung finden. Diese Ideen wollen wir im Kontext unserer Baustelle einer breiteren Masse an Menschen zugänglich machen. Wir können von Rojava lernen, unsere Ideen einbringen und erweitern.

Mit den von uns gesammelten Spenden wollen wir Materialien und Werkzeuge finanzieren und uns an der solidarischen Ökonomie Rojavas beteiligen. Unser Ziel ist es die komplette Infrastruktur (Übersetzung, medizinische Versorgung, ...) selbst zu stellen, um die Strukturen vor Ort so wenig wie möglich zu belasten. Das Projekt finanziert sich komplett über Spendengelder.

SPENDENKONTO

Kurdistan Hilfe e.V.

Hamburger Sparkasse

IBAN: DE40 2005 0550 1049 2227 04

BIC: HASPDEHHXXX

Stichwort: construction

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