Afrin braucht unsere Solidarität

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Seit dem 20. Januar 2018 führt die Türkei einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Region Afrin in Nordsyrien. Mit der Hilfe islamistischer Milizen greift die türkische Armee ein bisher vom Krieg weitgehend verschontes Gebiet an. KurdInnen und AraberInnen, EzidInnen, AlevitInnen und aramäische ChristInnen lebten in Afrin bislang friedlich und gleichberechtigt zusam men. Hunderttausende Flüchtlinge aus anderen Teilen Syriens fanden hier Zuflucht, wodurch die Einwohnerzahl auf eine Million anstieg.

Die türkischen Bombardements haben Hunderte ZivilistInnen getötet. Erdogans Armee vernichtet Leben und Eigentum. Krankenstationen, Häuser, Schulen, historische Stätten, Kirchen und Moscheen sowie Flüchtlingscamps werden angegriffen und zerstört mit dem erklärten Ziel: Die Menschen aus Afrin sollen flüchten, um so den Einmarsch der türkischen Armee zu vereinfachen. Die Zahl der Verletzten steigt täglich. Diese, darunter viele Kinder und Ältere, sind auf medizinische Hilfe angewiesen. Afrin ist von allen Seiten umzingelt und unterliegt einem Embargo. Medizinische Gerätschaften und Medikamente sind nur schwer hineinzubekommen.

Wegen Luftbombardements und Artilleriebeschuss können in Afrin die Felder nicht bestellt werden. Es droht eine Hungerkatastrophe. Wir wollen die unter Bombardements und Embargo leidende Bevölkerung nicht alleinlassen. Wir haben trotz der extremen Schwierigkeiten direkten Zugang nach Afrin und arbeiten mit Menschen sowie Organisationen wie etwa dem kurdischen Roten Halbmond (Heyva Sora Kurdistan) vor Ort zusammen und überbringen die Hilfe direkt. Darum bitten wir euch um eure Unterstützung für die Bevölkerung von Afrin.

Solidarity Construction Rojava

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Seit 2012 wird in der Region Rojava in Nordsyrien das Gesellschaftsmodell des selbstverwalteten demokratischen Konföderalismus erprobt. Zu den Grundlagen dieser Gesellschaft zählen unter anderem die Befreiung und Gleichstellung der Frauen, die nicht nur in bewaffneten Einheiten der YPJ kämpfen sondern auch den alltäglichen Kampf gegen patriarchale Strukturen führen müssen. Zusammen mit dem WJAR, der Stiftung freier Frauen Rojavas möchten wir die Menschen vor Ort mit dem Bau eines Gemeinschaftszentrums unterstützen, ein Projekt, das sich nur aus Spendengeldern finanzieren soll.

Daher brauchen wir auch deinen Beitrag. So kannst du uns unterstützen.

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Für eine demokratische Alternative in Syrien!

Die Revolution in Rojava (Westkurdistan/Nordost-Syrien) ist von vielen Seiten bedroht: Die kurdische Bevölkerung setzt sich in Syrien seit Beginn des Bürgerkriegs im Jahr 2011 intensiv für Frieden sowie den Aufbau einer demokratischen und gleichberechtigten Gesellschaft ein. Sowohl das syrische Regime selbst, als auch Dschihadisten aus aller Welt, verhindern, dass humanitäre Hilfsmittel und lebenswichtige Ressourcen (Lebensmittel, Öl, Gas, Wasser, Medikamente) ungehindert diese Region erreichen können. Neben einem Embargo gegen die kurdische Bevölkerung von den Anrainer-Staaten kommt es vielfach zu direkten militärischen Angriffen. Hierbei wird auch vor humanitären Hilfseinrichtungen wie dem Kurdischen Roten Halbmond (Heyva Sor a Kurd) in Kobanê (Ain al-Arab) nicht halt gemacht.

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Flyer – Kurdistanhilfe e.V.

Kurdistanhilfe e.V