Familienpatenschaften

Seit 1992, dem Gründungsjahr der Kurdistanhilfe, hat sich in der Türkei, abgesehen von einer kurzen Tauwetterperiode, an der kurdenfeindlichen Haltung des Regimes nichts geändert. Im Gegenteil. Seit ihr Präsident, Erdoğan, jeglichen demokratisch-rechtsstaatlichen Anspruch aufgegeben hat, wurden zwischen den Jahren 2015 und 2016 zwanzig Städte, darunter Şırnak, Yüksekova, Nusaybin, Cizre oder Sur, die Altstadt von Diyarbakir, während teils Monate andauernder Ausgangssperren erheblich zerstört und etwa 1200 Zivilisten getötet.
Knapp eine halbe Million Menschen sind erneut zwangsvertrieben worden. Menschen, die häufig bereits in den 90er-Jahren Vertreibung erlebt hatten und nun wieder alles verloren haben. Mit dem Projekt Familienpatenschaften werden durch die Zerstörung der Städte in den Jahren 2015 und 2016 in Not geratene Familien direkt unterstützt sowie die Möglichkeit geboten, diese Familien auch selbst kennenzulernen.

Spenden dafür bitte an das Konto der Kurdistanhilfe e. V.
IBAN DE40 2005 0550 1049 2227 04 (Haspa)
Stichwort: Familienpatenschaften